Häufig gestellte Fragen / FAQ

Kann die Menstruationstasse auch wie Tampons das Toxic Shock Syndrome (TSS) auslösen?

Bisher gibt es weltweit noch keinen einzigen Fall, in dem das TSS bei einer Cupnutzerin aufgetreten ist. Aber da es eben grundsätzlich sehr selten ist, kann das rein theoretisch auch daran liegen, dass es im Vergleich zu Tampons nur einen kleinen Teil Frauen gibt, die Menstruationstassen benutzen. Die Erfahrungen mit der Krankheit sind also in dem Bereich noch nicht wirklichg groß. Grundsätzlich, Cup hin oder her, muss man immer wenn die Symptome des TSS auftreten schleunigst einen Arzt aufsuchen.

Kann ich mit der Menstruationstasse schwimmen oder anderen Sport machen?

Grundsätzlich: ja. Die Menstruationstasse sitzt so sicher, dass weder Blut heraus- noch Wasser hineinfließen kann, sodass Schwimmen kein Problem ist. Das setzt aber voraus, dass die Tasse passend sitzt und die für deinen Körper richtige Größe hat. Am sichersten kannst du dir sein, wenn du es vorher zu Hause in der Badewanne ausprobierst.
Der eindeutige Vorteil gegenüber Schwimmen mit einem Tampon: Das Bändchen kann nicht stören und der Tampon sich nicht mit Wasser vollsaugen.

Das gleiche lässt sich auch auf andere Sportarten übertragen. Die Menstruationstasse ist prinzipiell für alle Aktivitäten geeignet und für viele Frauen beim Joggen, Klettern, Reiten o.ä. häufig bequemer.

Meine Menstruationstasse läuft aus! Wie kann ich das verhindern?

1) Die Menstruationstasse ist nicht richtig entfaltet und schließt deswegen nicht vollständig ab, Blut läuft vorbei: Ob die Tasse richtig "aufgeploppt" ist, kannst du kontrollieren, indem du einmal mit dem Finger komplett den Rand umfährst während sie eingeführt ist. Wenn du häufiger das Problem hast, dass sie deswegen nicht richtig dicht ist, probier eine andere Falttechnik aus oder steige auf eine Menstruationstasse aus härterem Material um.
Eine richtig eingesetzte Menstruationstasse spürt man nicht. Die Löcher am oberen Rand sollten nicht verstopft sein. Falls doch, reinige sie, denn sie sind wichtig für die Druckverhältnisse und damit den richtigen Sitz.

2) Die Menstruationstasse sollte deutlich unterhalt des Muttermundes sitzen. Schau dir dazu die in der Regel bei der Tasse beliegende Anleitung an: Die Cups werden in der Regel nicht ganz so tief eingeführt wie Tampons.

3) Der Stiel könnte zu lang sein und dadurch die Tasse zum Verrutschen bringen. Insbesondere wenn du den Stiel spürst oder er dich sogar stört ist das ein Zeichen dass er zu lang ist. Taste dich langsam vor und schneide ihn stückweise zurück bis die Probleme nicht mehr auftreten.

4) Da die Menstruationstassen das Blut nicht aufsaugen sondern nur auffangen kann es sein, dass vom letzten Leeren noch ein wenig Blut in deiner Vagina verblieben ist und gar nichts ausgelaufen ist.